Martin Gollmer
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Themen - Journalismus & Medien


13-12-2013 | Schweizer Medien wird Vertrauen geschenkt


Die Bev├Âlkerung in der Schweiz bringt sowohl Radio also auch Fernsehen und Zeitungen mehr Vertrauen entgegen als noch im Vorjahr, wie der Sorgenbaromenter 2013 der Credit Suisse ergab.

Am meisten Vertrauen schenken die Schweizer den Radiostationen, die es nach dem Bundesgericht und der Polizei auf Platz 3 der vertrauensw├╝rdigsten Institutionen geschafft haben. 72% der Stimmberechtigten halten die Radios f├╝r glaubw├╝rdig, das sind 22% mehr als noch im Vorjahr.

Dem Fernsehen vertraut die Bev├Âlkerung gleich viel wie dem Bundesrat. Beide sind mit 71% auf Platz 4 der Liste, das Fernsehen hat allerdings 20% zugelegt, die Regierung nur 10%. Auf Platz 9 - zusammen mit der Armee und den Banken, folgen die bezahlten Zeitungen. Diese geniessen das Vertrauen von 63% der Bev├Âlkerung, das sind 22% mehr als im Vorjahr.

Die Gratiszeitungen schaffen es mit 58% nur auf Platz 13. Mit einem Plus von 23% haben sie beim Vertrauen aber am meisten zugelegt. Das Internet dagegen landet erst auf Platz 17. Gegen├╝ber dem Vorjahr hat sich das Internet um 19 auf 48% verbessert.

Damit haben die Medien erstmals seit 2010 beim Vertrauen wieder zugelegt. In den vergangenen Jahren hatten alle Mediensparten deutlich verloren. Am deutlichsten das Internet, dem im Jahr 2010 noch 60% der Stimmberechtigten vertrauten. Das Fernsehen, das in den letzten Jahren an der Spitze der Medien auf dem Sorgenbarometer war, ist nun wieder hinter Radio zur├╝ckgefallen.

Text: Klein Report